Dass der Journalismus sich in der Krise befindet, gehört ja mittlerweile fast zur Allgemeinbildung. In dieser wöchentlichen Kolumne soll jeweils kurz auf Beiträge verlinkt werden, die sich damit auseinandersetzen, wie man die Krise als Chance begreifen will – oder aber, wie andere das für einen erledigen. Gerne könnt ihr uns auch auf spannende Versuche hinweisen . Ein Großteil der Artikel wird auch über unseren Twitter-Account verlinkt unter dem Hashtag: #zukunftsmusik

1.) Wie genau findet man raus, wer Wikipedia-Einträge verändert?

Kurz und übersichtlich dargestellt, wie man (oft, aber nicht immer) herausfinden kann, welche Person einen Wikipedia-Eintrag geändert hat. Wer sich fragt, wozu das gut sein soll, kann unten die Anwendungsbeispiele lesen.

2.) Auf Facebook und Twitter wird nicht so viel geteilt, aber schon so viel, dass Google sich sorgen muss

Die Guardian-Facebook-App hat etwas verändert. Die Leute kamen nicht mehr auf die Seite, weil sie nach Informationen gesucht haben, sondern weil sie auf Facebook gelesen haben, dass Mike einen Artikel zum Thema Cameron gelesen hat. Das ist nicht sonderlich bedrohlich, aber die Jungs von Google machen sich viele Gedanken über das neue Phänomen. Die Nutzer suchen nicht mehr direkt nach Infos, sondern stoßen eher nebenbei auf Links und bleiben daran hängen. Die Lösung: Google will nicht mehr nur stumpf Suchanfragen bearbeiten, sondern ab jetzt auch Antworten liefern.

Wer was Gutes zu diesem Thema lesen will kann sich diesen Artikel über Buzzfeed reinziehen. Geht im Wesentlichen darum, warum BuzzFeed so erfolgreich ist und was das für Probleme hat. Probleme sind: “SEO-Schreibweise” und die Nutzer verbringen noch weniger Zeit auf den Seiten.

3.) NPR checkt, woher die Leute kommen und liefert lokale Nachrichten

Das National Public Radio macht viele Experimente in Richtung Lokaljournalismus (siehe den Link in dem Artikel selbst). Neuester Streich: Mithilfe von IP Adresse werden dem Nutzer lokale Angebote und Texte angezeigt.

4.) Wie trackt man Leute online?

5.) Innovationsreport Journalismus

Herausgegeben von der Friedrich-Ebert-Stiftung. Ich hoffe, ich komme die Tage dazu, das zu lesen. Das würde ich dann hier zusammenfassen.

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