1.) Facebook-Timeline-Woche: Barack ObamaNeue Züricher ZeitungNew York Times, Das Artikelbild ist die erste Ausgabe der Times überhaupt. Unter dem Titel “The Lively Morgue” hat sich die Times auch dazu entschieden, Archiv-Fotos auf Tumblr zu posten.

If we posted 10 new archival pictures every weekday on Tumblr, just from our print collection, we wouldn’t have the whole thing online until the year 3935.

Ich wüsste ja gerne, wie das rechtlich aussieht. Tumblr lebt ja vom Rebloggen der Fotos. Ich glaube, ich frag’ das mal nach. Hier noch die Fotos von Obama und der NZZ, also das Foto, das kommt, wenn man auf “Born” klickt. Das bei Obama ist seine Geburtsurkunde.

 

2.) Was genau machen eigentlich Daten-Journalisten? Beim O’Reilly Radar finden sich zwei Interviews, einmal mit Derek Willis, New York Times, (Beispielprojekt: Elections 2012) und hier mit Ben Welsh,  L.A. Times, (Beispielprojekt: Walk of Fame). Ich persönlich bin ein großer Fan dieser Entwicklung, habe aber die Befürchtung, dass bis zu dem Punkt, an dem ich gut genug Code schreiben könnte, eine App auf den Markt kommt, die all das überflüssig macht. Falls euch das nicht abschreckt, könnt ihr ja bei der Code Academy anfangen.

3.) Interessante Hintergrundgeschichte über Zite. Zite ist eine iPad/iPhone-App, die mit der Zeit immer mehr lernt, welche Geschichten für einen interessant sein könnten und dementsprechende Vorschläge macht. Also nicht wie Flipboard oder News.me (beide haben mittlerweile auch eine iPhone-App), die sich darauf konzentrieren, Twitter/Facebook/RSS nach den “wichtigen” Geschichten zu durchsuchen.

4.) Der Guardian ist ja bekannt dafür, sich für transparenten Journalismus auszusprechen, offen zu sein für Hinweise von den LeserInnen. Man kann sich zum Beispiel hier anschauen, was im Kalender des News Rooms für Termine anstehen. Jetzt gibt es einen Videoclip, mit dem sich die Zeitung noch ein Stückchen klarer positioniert.

5.) Diese Woche haben mehrere  Zeitungen angekündigt, “Paywalls” hochzuziehen. Paywalls heißt, dass NutzerInnen in Zukunft zahlen müssen, damit sie die Artikel auch lesen können. Die Hoffnung ist simpel: Je mehr Zeitungen das machen, desto eher werden Kunden bereit sein, auch Geld locker zu machen. Das macht es für Neuankömmlinge sehr einfach, argumentiert TechDirt:

paywalls actually make the paper less valuable. That’s because lots of people these days read news as part of a collaborative process, in which they want to share what they’re reading via things like Twitter and Facebook. Setting up a paywall makes that a lot harder and a lot more annoying.

6.) Tea Leaf Nation - China durch Social Media

Tea Leaf Nation is an e-magazine founded in 2011. We aspire to be a must-read source for China experts of all stripes–journalists, diplomats, academics, analysts–while remaining fun and accessible to casual China watchers. Our founding team, based in China and the United States, scours Chinese social media every day to spot trends, gauge sentiment, and carry major news stories one level deeper.

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